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Barockes Prag

Jan Bonìk

Englische Version des Buches Baroque Prague

La baroque - unregelmäßige Perle.

In der Tat eine Titulierung, die kennzeichnend ist für die Kunstperiode, der sie ihren Namen verliehen hat. Symbol für überirdische Schönheit, Farbenwunder und ein Kunstwerk von Architekten, denen es gelungen war, mit ihrer Perfektion sowohl Arme als auch Könige anzusprechen. Gläubige brauchten sich nicht mehr in romanischen Basiliken aus Angst niederbeugen, sich in mystischer Dunkelheit gotischer Kathedralen vor der Zukunft fürchten oder in der Vielfalt der Renaissance ihre eigene Stelle suchen.

Über all das erzählt das barocke Prag. Wer auch immer Prag aufsucht, wird zustimmen, dass man mit der Ankunft in dieser Stadt von einem eigenartigen Gefühl heimgesucht wird. Als ob man auf einmal dazugehören würde. Während andere Städte ihr Antlitz im Nebel und Schweigen verbergen, erstrahlt die Stadt an der Moldau in unwiederholbarer Schönheit, die sie Generationen von Baumeistern aus einem kleinen Gebiet Norditaliens verdankt. Nur wenige Jahrzehnte genügten, um im Laufe des 17. Jahrhunderts einen einzigartigen architektonischen Stil zu erschaffen, der sich in vielen Aspekten auch mit den großangelegten Bauten Roms messen kann. Die Seele des barocken Prags wurde aus den tragischen Widersprüchen des Dreißigjährigen Krieges heraus geboren, sie ist aber bei Weitem nicht so religiös, wie der ursprüngliche Auftrag von Kirchenorden und ausländischem Adel lautete. Aus dem schicksal-haften Konflikt erwuchs eine Kunst, stetig bewundert und als einmaliges Phänomen anerkannt ? das Böhmische Barock.

ISBN: 978-80-7281-439-8

Format: 125x215,Seiten: , davon 256 Seiten farbige Beilagen

Preis : € 15.40 ( Österreich),Preis : € 14.90 (Deutschland)

Jan Bonìk (1945)

studierte an der Akademie für Musische Künste (AMU) in Prag, anschließend an der Hochschule für Musische Künste in Finnland. Er war an mehr als 800 Dokumentarfi lmen für das Tschechische Fernsehen, für den BBC Channel Four, ORF und für die Stiftung J. P. Getty in Los Angeles beteiligt.

Esoterisches Wien

Ferdinand Šmikmátor

Eine Stadt, die viel bietet, aber noch mehr verbirgt

Jede Metropole der Welt hat ihren besonderen und unverwechselbaren Zauber, und im Falle des alten Wien ist das nicht anders. Die majestätische Architektur des vergangenen imperialen Ruhms der Monarchie, der besonders die Habsburgerdynastie ihren Stempel aufprägte, imposante Sakral - und Profanbauten, klassische Parks voller Leben und das Renommee einer Hauptstadt der Musik - und die Menschen, die über die Jahrhunderte dem Genius loci seine eigenwillige Spiritualität verliehen.

Was den spirituellen Reichtum und den Beitrag zum Weltkulturerbe betrifft, so hat Wien besonders viel zu bieten. Es strahlt eine unvergleichliche Atmosphäre aus, und in nur wenigen Großstädten können sich die Einwohner und Besucher so sicher und gut fühlen wie gerade hier. Begeben wir uns also in die altertümlichen Gassen, auf die Spuren vergangener Zeiten, Schicksale, Geschehnisse und Geschichten. Lassen wir uns berühren von der Botschaft der Jahrhunderte und lernen wir eine Stadt kennen, die viel bietet, aber noch mehr verbirgt.

ISBN: 978-80-7281-420-6

Format: 125x215,Seiten: , davon 560 Seiten farbige Beilagen

Preis : € 34.90 ( Österreich),Preis : € 33.95 (Deutschland)

Ferdinand Šmikmátor (1954)

Ferdinand Šmikmátor wurde 1954 in Brno/Brünn geboren und verbrachte 18 Jahre in Österreich, wo er als Maschinenbauingenieur im technischen Bereich tätig war. Das Gegengewicht zu seinem Beruf, der exakte Vorgehensweisen und Gedankengänge verlangt, bildeten seine völlig anders gearteten privaten Interessen. Das Ergebnis seiner holistischen Betrachtungsweise der ihn umgebenden Welt waren ein stärkeres Interesse an der Geschichte und die Suche nach Parallelen und geographischen und chronologischen Zusammenhängen. Dieses Buch ist ein kleiner Dank an den österreichischen Staat und ein Loblied auf das Juwel Wien. Der Verfasser besitzt die österreichische Staatsbürgerschaft und hat seinen ständigen Wohnsitz in Bystøice nad Pernštejnem auf der Böhmisch-mährischen Hochebene.

Prager Dom

Englische Version des Buches The Prague Cathedral

Jan Bonìk

Karl IV., römischer Kaiser und König von Böhmen, machte sich um den Ausbau zahlreicher monumentaler Bauten verdient, wobei sein Hauptaugenmerk dem St.-Veits-Dom auf der Prager Burg galt. Dieser Dom sollte ein Meisterwerk der Gotik werden - eine aus Stein gefertigte Verkörperung des Glaubens, Symbol Seiner königlichen Majestät, Sitz des Erzbischofs, Kultzentrum für die Schutzpatrone des Landes, Schauplatz feierlicher Krönungszeremonien, königliche und zugleich auch nationale Begräbnisstätte. Keine andere Kirche in Europa vereinigte in sich so viele Funktionen.

Das Projekt des ersten Baumeisters des Domes, Matthäus von Arras, kam schon zu seiner Zeit einem Bauwunder gleich. Die ihm gestellte Aufgabe ? den Stil der südfranzösischen Dome auf Prag anzuwenden - passte er unauffällig seinen eigenen Vorstellungen sowie den hiesigen Traditionen an. Peter Parler, sein Nachfolger, ging bei seinem Herangehen an das vor ihm liegende Arbeitspensum recht eigenwillig, dabei genial und aus architektonischer Sicht auch riskant vor, sodass er in Konflikt zu den damals anerkannten baulichen Regeln geriet. Kein Wunder also, dass noch im XXI. Jahrhundert dieser Dom im Herzen unserer Metropole, ursprünglich dem unbekannten sizilianischen Märtyrer Veit geweiht, den Betrachter mit seiner imposanten Vornehmheit sowohl aus der Ferne als auch aus der Nähe, aber auch mit seinem Inneren und Äußeren zu verblüffen vermag. Der Prager Dom ist weder der älteste, noch der baulich gewichtigste oder gar höchsten Dom in Europa. Seine Einmaligkeit ist in seiner umwerfenden Ausgewogenheit begründet. Die Gesamtlänge des Bauwerkes beträgt 124 Meter und die Breite des Transeptes erreicht imposante 60 Meter. Das Gewölbe erreicht eine Höhe von mehr als 33 Metern und der fast 100 Meter lange Südturm prägt sichtbar das charakteristische Panorama der Hauptstadt. Die heilige Domhalle vermag mehr als 8000 Personen zu fassen, die hier dem Wort Gottes lauschen können.

ISBN: 978-80-7281-407-7

Format: 125x215,Seiten: , davon 228 Seiten farbige Beilagen

Preis : € 15.40 ( Österreich),Preis : € 14.90 (Deutschland)

Jan Bonìk (1945)

studierte an der Akademie für Musische Künste (AMU) in Prag, anschließend an der Hochschule für Musische Künste in Finnland. Er war an mehr als 800 Dokumentarfi lmen für das Tschechische Fernsehen, für den BBC Channel Four, ORF und für die Stiftung J. P. Getty in Los Angeles beteiligt.

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